Mit Windesgrüßen von Frederike

OK, ich gebe es bei dem Titel ja zu, ich habe etwas Anleihen bei James Bond genommen. Und ja, ich mag die Filmreihe um den britischen Geheimagenten aus dem englischen London. Und danke auch an die Macher, dass man mit den letzten beiden Filmen, wieder dem Old-School-Bond wieder etwas nähergekommen ist. Nicht immer sind Dinge von gestern, automatisch schlechter als moderne Action-Kracher.

Von gestern, genau gesagt von vor zwei Wochen ist Frederike. Frederike, das war das Sturmtief, was wohl als einer der verheerendsten Stürme der neueren Geschichte eingehen wird. Interessant war hier die Berichtserstattung. Da wurde von Gebieten in NRW gesprochen, wo bei einer knapp sechsstelligen Einwohnerzahl der Strom weg war. Bei uns im nordhessischen war der Landkreis auch tot… kein Strom, kein Handy, kein Telefon… davon erfuhr mal aber bestenfalls aus der lokalen Tagespresse, als die Druckmaschinen wieder liefen.

Seit Frederike ist aufräumen angesagt. Die meisten Straßen sind wieder frei. Auch wenn ich letzte Woche mir noch so dachte, als ich das Höllental mit dem Auto durchfuhr, ob man nicht vielleicht auch mal paar Baumreihen weiter oben gucken sollte, denn einige Bäume werden quasi nur noch vom Nachbarbaum in einer halbwegs senkrechten Position gehalten.

Von amtlicher Seite wurde in den Tagen nach dem Sturm grob geschätzt, dass an Holz, was Frederike umgehauen hat entspricht etwa dem, was normalerweise innerhalb eines Jahres an Nutzholz geschlagen wird. Stramme Leistung von so einem Pustefix der uns einen halben Tag zittern um die Dachpfannen beschert hat.

Zu den Zeiten wo ich noch regelmäßig laufen konnte, bin ich gerne im Wald gelaufen. Die Sonne hat einem nicht direkt bestrahlt, es ist schön ruhig. Meistens zumindest hat man Wege, die für die Gelenke besser sind als das ständige Beton laufen. Und hie und da gibt es auch noch was zu sehen.

Nach meinem gestrigen Spaziergang an unserem Hausberg, kann ich derzeit nur den Rat geben, achtsam zu sein, wenn man durch die Wälder läuft. In vielen Wäldern sind die Aufräumarbeiten – teilweise witterungsbedingt, teilweise weil man es einfach noch nicht schaffte – nicht mal angelaufen.

Das Mindeste womit man zu rechnen hat, sind größere Mengen umgefallener Bäume, die die Wege blockieren. Es lohnt sich aber auch nach rechts und links zu sehen. Nicht nur die umgefallenen Bäume sind ein Problem. Oft genug liegen Bäume umgefallen am Hang, oder hängen im nächsten Baum und warten quasi nur aufs Umfallen und Abrutschen.

Das größte Problem sind derzeit die nassen Böden. Es war die letzten Wochen einfach sehr feucht und die Böden sind quasi locker wie ein Schwamm. Hier reicht schon ein kleiner Auslöser – zum Beispiel eine stärkere Windböe – dass der ein oder andere Baum noch denen die durch Friederike umgefallen sind, folgt.
Also, Augen auf beim Waldlauf… (oder Spaziergang, je nach Fähigkeit oder Belieben).

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