Verdammt glatt hier, oder?

Liebe Blogbesucher, ich muss Euch vor dem lesen dieses Beitrages eindrücklich warnen. Dieser Beitrag beinhaltet eine Großpackung „Ismirdochegal“. Mir ist vollkommen unerklärlich, wie dieser hier reingekommen ist, aber irgendwie ich kann Rechtschreibprüfer, Korrekturleser, sogar die Duden Korrektur benutzen, das „Ismirdochegal“ lässt sich leider nicht aus diesem Beitrag entfernen. Daher hier die Empfehlung. Wer auf dieses Produkt zu sehr anspricht oder spontan irgendwelche Krankheiten und Symptome übernimmt, sollte ausnahmsweise, diesen Blogbeitrag besser auslassen. Ich bitte um Euer Verständnis.

Es war ein schöner Sonntagmorgen. Hm, OK, zumindest bis ich aus dem Bett gestiegen war und vor die Tür kam. Draußen war es „brrrrr“ und rutsch… aber wie es sonntags so ist, irgendwas muss auf dem Tisch und auch wenn ich derzeit nicht laufe, ist es dabei geblieben, das sonntags frische Brötchen vom Bäcker auf dem Tisch kommen.

Wenn man rausgeht, gibt es verschiedene Untergründe. Raue, nasse, heiße, rutschige… an diesem Sonntagmorgen, war es eher die rutschige Variante. Der eigene Bürgersteig war schnell entrutscht und ich machte mich auf dem Weg zum Bäcker und lernte schnell das geräumte Spuren, wie der Weg zum Krankenhaus nicht gerade eine Garantie dafür sind, ohne zu schliddern vorwärtszukommen. Ich vermute mal das dies eine Form der modernen Patientenakquise ist. Wer gut genug schliddern landet vermutlich gleich unterm Röntgengerät neben dem Gipseimer.

Kennt ihr das auch, dieses Ziehen der Muskeln, wenn ihr zuviel gemacht habt? Genau so fühlte ich mich nach 478 m Fußweg oder waren es 478 Schritte? Wer jetzt, sagt das ist aber ziemlich flott, dass ich außer Form komme, dann sei diesem gesagt, dass ich, wenn ich rutsche sehr schnell verkrampfe und das beansprucht nun mal auch alles, was der marode Körper zu bieten hat.

Und das rutschigste Stück… genau die letzten 30, 40 Meter beim Bäcker. Bei diesem ergab sich dann in etwa dieses Gespräch:

„Guten Morgen“

„Moin, verdammt glatt hier, oder?…“

„Kann sein.“

„Müsste man vielleicht mal was gegen tun…“

„Das ist nicht meine Aufgabe, das Haus ist nur gepachtet, das ist die Sache des Vermieters…“

„Ist aber schlecht, wenn sich Kunden vor ihrem Laden hinlegen.“

„Ja, das ist nicht gut, aber das ist das Problem von… (der Name tut hier nix zur Sache). Was kann ich für Sie tun…“

Damit lenkte der Herr das Gespräch auf seine Haupttätigkeit, frisch Gebackenes zu verkaufen.

Und ich? Ich machte mir so meine Gedanken…

Mag ja sein, dass der Bäcker in seinem Pachtvertrag stehen hat, dass sich der Vermieter um den Zustand des Gehwegs kümmert. Nur, mal ehrlich, wenn es dann doch mal passiert, dass sich einer hinlegt und den Hacksen bricht, dann wird der sicher nicht sagen „Ich bin beim <hier den Namen des Vermieters einfügen> hingefallen.“ Sondern „Ich hab mich beim Bäcker auf die Fresse gelegt.“ Und ob das dann so gut für das Image des Geschäfts ist, weiß ich nicht.

Also, wenn ich einen Laden hätte, mir wäre es nicht egal, ob meine potenziellen Kunden ausrutschen, oder nicht. Vermutlich ist aber bei mir auch das „Ismirdochegal“ irgendwie ausgegangen. So ein Mist, aber auch.

Foto: verkehrsschild-glatteis-rutschgefahr-100350 von geralt auf pixabay.com unter CC0-Lizenz

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