Back 2 School?

„Gestatten, Pfeiffer…“, „Pfeiffer mit zwei F?“, „Nein, mit drei… eins vor und zwei nach dem Ei…“. So wie der legendäre Heinz Rühmann in dem uralten Film „Die Feuerzangenbowle“ würde es bei mir natürlich, aber auch leider, nicht ablaufen. Immerhin, ist mein letztes Mal in der Schule mittlerweile auch fast 20 Jahre her und irgendwie gibt es da noch die alte Drohung die ich gegenüber unserem damaligen – mittlerweile pensionierten – Direx Manni ausgesprochen habe, die frei nach Terminator-Art „Ich komme wieder“ lautete.

Irgendwie recherchierte ich in Sachen möglicher beruflicher Alternativen und stolperte über den Begriff „Abnehmcoach“. Eigentlich gibt es den Job als solchen gar nicht, eher kann man darunter eine Wortkreation bestehen, die die beiden Felder die es zum Abnehmen braucht – also Ernährung und Bewegung – umfasst. Im Normalfall sind Personen, die diesen fiktiven Titel nutzen, Ernährungsberater und Personaltrainer.

Beides kann man lernen. Auf die eine oder andere Weise. Da gibt es Kurse, wo man über 15 Monate Wochenende für Wochenende in einer Art Schule verbringt, um praktisch und theoretisch das nötige Wissen zu erwerben, was es benötigt. Es gibt auch – wie eine Art Fernstudium – kurze die man quasi von zuhause aus Machen kann. In dem Fall gibt es dann nur sogenannte Pflichttage und die Prüfung die in irgendwelchen Kursräumen erfolgt.

Wie man Sport treibt weiß ich, habe ich lang genug gemacht, bevor mich Krankheit und Leute die eigentlich Kranke heilen sollten aus der Bahn geworfen haben. Wie man sich gesund ernährt, also so etwas Wissen ich da auch, vor allem wie man schnell und einfach halbwegs gesund und schmackhaft kochen kann. Und wenn jemand weiß, wie man abnimmt, dann wohl ich, das hatte ich 2011/2012 ja vorgemacht.

Es wäre schon ein lustiges Bild, wie ich auf einem Gymnastikball sitzend Kochkurse gebe, bei denen gleichzeitig Fitnessübungen gemacht werden, um die Kalorien, die man gleich zu sich nimmt, schon bei der Entstehung quasi zu verbrennen.

Nur da sind zwei Probleme:

Problem 1:

Wirklich gut anerkannt sind nicht die Fernstudienkurse. Sprich man hätte eine lange Zeit Wochenende für Wochenende außerhalb in einer Schule die Bank zu drücken. Problematisch, wenn im Hintergrund ein Pflegefall versorgt werden will. Das geht mal ein oder zwei Wochenenden, aber nicht Monate.

Problem 2:

Die Kurse sind nicht billig. Wir reden hier von einem nicht unerheblichen vierstelligen Betrag. So was hat man nicht mal eben auf der hohen Kante liegen.

Somit, wird es das ich mich mit „Norbert…, ein R vor dem be eins nach dem be“ melde, erst mal eher ein Traum von alten Leinwänden bleiben.

Foto: schulanfang-abc-einschulung-2629361 von stux auf pixabay.com unter CC0-Lizenz

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