Gewichtige Worte

Nostalgie. Ein Wort, was den ein oder anderen in vergangene Zeiten zurückschwelgen lässt. Dabei leitet sich das Wort von den griechischen Wörtern nóstos (zu Deutsch: Rückkehr oder Heimkehr) und álogs (steht für Schmerz) ab. Manche Erinnerung kann dabei auch schmerzvoll sein.

Irgendwie erinnert mich das Wort Nostalgie immer an die berühmte rosarote Brille. Ihr kennt ja sicher auch die geflügelte Aussage: „Früher war alles besser…“ oder wie bei Loriots Hoppenstedt: „Früher war mehr Lametta“. Aber ist Euch auch schon mal aufgefallen, dass man sich besser an die schönen Dinge der Vergangenheit erinnert, als an die Niederlagen und das, was schiefgegangen ist?

Ich hatte ja schon von der rosaroten Brille geschrieben. Das Hirn ist wie eine riesen große Festplatte und schichtet die Erinnerungen um, dabei wird alles Positive meist auf die oberen Haufen gelegt. Aus diesen Dingen zehrt man dann für die Zukunft. Seien wir doch mal ehrlich, wer würde schon sich gerne dauernd an Peinlichkeiten oder Misserfolge erinnern?

Bei mir stand ein Gespräch an, was ich dachte, dass ich es so nie führen würde. Jemand anderes würde so einen Menschenschlag Verleger nennen. Gut, ich bin auch ein Verleger. Ständig suche ich meine Schlüssel, mein Portemonnaie und das eigentlich nur, weil ich diese so gut wie nie an die dafür vorgesehen Haken, bzw. die Geldbörse in die eigens für diese gedachte Schale lege wo auch der Kamm liegt, mit dem ich mir viel zu selten beim herausgehen aus dem Haus durch die Haare forke.

Ein offenes Wort: „Das was Du schreibst, ist ja lieb und nett… aber schreib doch wieder lustig, so wie früher in deinen Blog „Ich bin schlank, man sieht es nur noch nicht.“, das kannst Du, das will man lesen. Hm, ja mag sein. „Du bist ein Vorbild für die Abnehmwilligen, für die die Kilos zu viel haben und trotzdem ein gutes Leben wollen, Du…“! Halt, stop, ich war beim ersten Satz ja schon fast überzeugt und so viel Schleim braucht man mir nicht um den Mund zu schmieren. Schleim habe ich genug, bei meinen Hustenanfällen gebe ich gefühlt tonnenweise Schleim von mir ab.

Und dann kam der Satz der Sätze: „Deine Worte haben Gewicht…“, wo ich nur dachte ja bestimmt wie ich Übergewicht. Also noch etwas was dringendst abnehmen sollte. Das einzige was mich nachdenklich machte, war der Preis meiner Worte. Irgendwie passte da was mit dem Gewicht nicht… oder gibt es da zweierlei Gewichte?

Für meinen Teil… ich geh erst mal in die Stadt… mir eine rosarote Brille kaufen… vielleicht sehe ich dann ja auch bald im Spiegel wieder schlank aus, obwohl ich es nicht bin.

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