15 Dinge, wie man sich im Fitnessstudio garantiert unbeliebt macht…

Die Axt im Walde kommt selten gut, auch nicht im Fitnessstudio. Dort, wo ein gesundes nebeneinander herrschen sollte, kann man sehr schnell, den Zorn der anderen auf sich ziehen. Insbesondere im Fitnessstudio erhitzen sich schnell die Gemüter.

Wenn Ihr wollt, das fast alle im Studio gepflegt sauer auf Euch sind, dann hätte ich für Euch mal ein paar Tipps:

  1. Starren
    Klar im Studio laufen fitte Menschen rum. Aber auch total untrainierte. Begabte und solche die mit der Einrichtung eines Geräts sichtlich überfordert sind. Und auch wenn da meist wenig und gleichzeitig sportliche Kleidung anhaben. Sich auf seinen eigenen Übungen zu konzentrieren ist eher überflüssig, hemmungsloses starren und am besten mit den Augen ausziehen, dass macht den Gegenüber so richtig an. Wer den anderen zur Weißglut bringen will, hält praktischerweise permanenten Augenkontakt.
  2. Trainingskommentare
    Man selbst kann doch eh alles besser, vor allem besser als die anderen Trainieren. Wie die anderen auch immer auf den Geräten hängen und dann die ganzen Bewegungsabläufe falsch machen. Man man. Dem Trainer sagt man besser nichts, das wäre wie in der Schule mit dem Petzen. Das Beste ist, der Frontalangriff. Draufzugehen und dann sagen: „Das kannste so machen, aber wenn Du das so machst ist es Scheisse.“, dabei bitte drauf achten das das ganze Studio deine Ansage mitbekommt, schließlich will man den anderen ja blamieren.
  3. Geräte reservieren
    Ursprünglich galten die Engländer in den Urlaubsdomizilen mal als die Resevartoren Nummer 1, bis die Deutschen morgens um 7 Uhr aufstanden und überall ihre Handtücher verteilten, nur um zu sagen „Liege 21, direkt am Einstieg zum Pool und vor dem Eiscremewagen ist meiner.“ Genau das Prinzip sollte man auch im Fitnessstudio beherzigen. Es kann doch nicht angehen, das andere Bewegungswillige sich vor mir auf das nächste Gerät setzen und ich deswegen wohlmöglich auch noch pausieren muss. Mindestens die nächsten 3 Geräte sind mit Handtücher zu markieren, damit der eigene Trainingsfluss nicht blockiert wird.
  4. Es lebe der Schweiß
    Allerdings zu viel Handtücher sind auch ungut. Wenn plötzlich das Lieblingsgerät frei wird, springt man am besten ohne Handtuch drauf. Es könnte ja jemand vor einem das Gerät benutzen. Und dann wird der Schweiß kräftig fließen lassen. Wegwischen… bloß nicht, der männliche Geruch spornt doch nur die anderen an.
  5. Blockade
    Eine gute Regeneration ist wichtig. Daher nach jedem Satz mindestens 10 Min. Pause machen und wie wild auf dem Handy rumtippen. Genauso wild, sollte man jeden anfunkeln, wenn dieser einem das Gerät wegnehmen will. Das ist Dein Gerät und Du verlässt das Gerät genau dann wann Du willst.
    Nur noch schnell ausschütteln…Nach einer Belastung sollte man nicht sofort runterschalten. Auf dem Laufband erst ausgepowert sollte man nun noch langsame Bewegung nachschieben. So zwanzig, dreißig Minuten Cooldown sind Pflicht für jeden der ernsthaft trainiert. Und bei 2,5 km/h auf dem Laufband kann man nebenbei auf den Mailverkehr des Tages auf dem Handy erledigen. Und die anderen die auch mal aufs Band wollen gucken eben etwas zu.
  6. Mit Geräten lärmen
    Wenn sollen die anderen doch bitte mitbekommen, das ich Trainiere. Die Hanteln müssen daher grundsätzlich donnernd zu Boden gehen, genauso muss man Stangen und Hebel bei Geräten ruckartig loslassen, so das deutlich zu hören ist, dass man gerade fertig ist und einen Satz beendet hat.
  7. Selbst lärmen
    Wer nicht auf dem Laufband klingt als ob ihm die Lunge aus dem Hals kommen will, wer nicht kräftig beim Pressen der Gewichte stöhnt ist ein Versager. Anstrengung muss man hören, mit mindestens 80 Dezibel, besser mehr damit man sicher sein kann, dass auch alle mitbekommen, dass man nicht zum Spaß im Studio ist.
  8. Telefonieren
    Geschäftsbesprechungen, Streit mit Freundin oder Ehefrau, für nichts gibt es ein besseres Umfeld als das Fitnessstudio.
  9. Ein Schwätzchen an Trainingsgeräten muss sein
    Man braucht nicht zu einer Sitzgruppe gehen, wenn man einen Freund – so man denn nach meinen Tipps überhaupt noch welche hat –  im Studio trifft mit dem man sich unterhalten möchte. Das kann auch direkt am oder auf dem Gerät geschehen. Der Honk der knurrend daneben steht, weil er dort trainieren möchte interessiert doch gar nicht.
  10. Nicht aufräumen
    Wenn man sich eine Kettlebell, Gewichte, Matten aus den dafür vorgesehenen Ständern oder Halterungen nimmt, sollte man die keinesfalls dorthin zurückbringen. Das ist reine Freundlichkeit, so braucht sie sich der nächste nicht wieder auf die Trainingsfläche zu holen.
  11. Eine saftige Pizza essen
    Viele Studios haben so eine Art Chill-Out-Lounge wo man sitzen und relaxen kann. Diese Zone eignet sich perfekt um dort sein Abendessen mit einer Pizza vom örtlichen Pizzadienst nachzuholen. Die anderen werden dich um den Wohlgeruch, deines Essens beneiden.
  12. Einen auf Wanderapotheke machen
    Die Sportklamotten hat man am Leib. In die Sporttaschen gehört Medizin. Schmerzmittel, Eiweismittel und Proteine für den Muskelaufbau, bisschen Anabolika. Aber natürlich in den Mengen das man andere auch – nur gegen Bezahlung – mitversorgen kann.
  13. Posen
    Der große Spiegel zeigt generell nur schöne Sachen und zwar: DICH. Ist doch logisch, dass der 0,5mm Muskelzuwachs in den letzten 8 Wochen gezeigt werden muss. Stell Dich in aufreizenden Posen vor dem Spiegel. Kommentiere lautstark was Du siehst. Und mache optimalerweise gleich noch ein paar Selfies von dir, während Du Dich vor den anderen zum Affen machst. Du wirst dafür geliebt werden, nicht nur im Studio.
  14. Die Umkleide
    Nimm prinzipiell die ganze Bank in Anspruch, es ist Deine auf der hat sich zeitgleich niemand anderes umzuziehen.
  15. Die Dusche
    Reichlich Wasser muss sein. Am besten so viel das der ganze Boden nass ist. So 4 mm Wasserhöhe, dass der Boden schwimmt sollten es schon sein, quasi so wie bei dir zuhause das Fußbad. Und dann wisch dir blos nicht die Füße ab. Zum einen sollen alle was von deinen Keimen und Bakterien haben und mal ganz ehrlich: Alleine Fußpilz haben ist blöd. Außerdem muss die Spur von der Dusche zur Bank wo Du dich umziehst, sagen das Du sauber bist.

Wenn Du diese 15 Tipps beherzigst, dann weißt Du schnell, wie es ist das Oberarschloch des Fitnessstudios zu sein. Denn spätestens seit dem Jahr 2000 wissen, wir auch aus den Musik-Charts “Es ist geil, ein Arschloch zu sein!”

Foto: sport-fitness-studio-fitness-2726735 von Arcaion auf Pixabay.com unter CC0-Lizenz

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