Götter in weiss…

Eines muss ich zugeben. Matthias Marquardt ist ein Topmediziner. Freundlich. Kann gut erklären. Gute Diagnostik. 1a Praxis. Nicht nur der Arzt ist freundlich, sondern auch seine Sprechstundenhilfen – und glaubt mir da musste ich schon so manchen Drachen zähmen -. Und ich behaupte eins, würde er nicht 180 Kilometer von mir weg wohnen, er wäre mein neuer Hausarzt.

Nun hat Dr. Marquardt seine Praxis nun mal in Langenhagen und von Haustür zu Praxis liegen eben mal je nach Straßenlage 90 – 120 min. Fahrt dazwischen. Schade, eigentlich.

Wenn ich noch was schade finde, dann ist es die Tatsache, das die letzten 8 Monate eigentlich für die Katz waren. Dutzende Termine, etliche Untersuchungen… eigentlich für nichts und wieder nichts. Die Probleme hätte eigentlich auch ein simpler Hausarzt identifizieren können. Aber wie heißt es so schön: Hätte, hätte, Fahrradkette.

Wir sprachen darüber was passiert ist, es wurde getastet, Bewegungen ausgeführt, wieder getastet und dann stand am Ende fest, das das Gelenk nicht kaputt ist, sondern Muskeln und Sehnen das Problem sind. Auf einem Schein standen dann am Ende die Diagnosen. ISG, Piriformis, … 4 Syndrome… also quasi selbst meine Syndrome haben ihre eigenen Syndrome.

Hört sich lustig an. Ist es aber nicht. Das meiste was schmerzt, schmerzt wegen Überlastungen verursacht Fehlhaltung und der Tatsache das die entsprechenden Muskeln und Sehen an der Grenze der Belastbarkeit angekommen waren. Oder einfach gesagt: wäre gleich was gegen die Entzündung getan worden und hätte man gleich versucht den Bewegungsapparat zu stabilisieren, wäre ich nicht in der Situation, wo ich jetzt bin.

Zwei Medikamente nehme ich seit dem Wochenende ein. Gegen die Schmerzen, gegen die Entzündungen. 100%ig ist es nicht, aber es ist das erste Mal seit langen, wo ich sagen kann, das ich annähernd Schmerzfrei bin, auch wenn dies zur Zeit noch von Pillen abhängig ist.

Manuelle Therapie soll die betroffenen Regionen wieder in den Griff bekommen.

Insofern bin ich wieder mal mit dem berühmten blauen Auge davon gekommen. Und der Termin in Langenhagen war sein Geld für mich auch wert.

Ärgerlich finde ich, das es so lange dauerte und vor allem das mehrere Götter in weiß, es nicht fertig brachten zu einer Diagnose zu kommen, sondern auf aufwendige Diagnostikverfahren bestanden und so den Weg zu einer einfachen, schnelleren Gesundung blockierten.

Dadurch, das die Probleme schon etwas länger da sind, wird es wohl auch entsprechend dauern, bis ich wieder ganz schmerzfrei bin. Aber immerhin hat die Sache eine gute Prognose, so das ich zumindest das Ziel regelmäßig Sport machen und zurück zu den SUB100-Kilo wieder ins Auge fassen kann.

Derzeit mache ich noch zwei Termine wie sicher stellen sollen, das das mit dem regelmäßigen Sport auch klappt. Wobei das eigentlich mehr eine Zeitfrage ist, da die entsprechenden Stätten auch zu einer Zeit geöffnet haben müssen, wo ich kann.

Und am Ende bleibt nur eins zu sagen für die Zweifler unter den Weißkitteln: Mein Physio hatte doch recht, Erfahrung zahlt sich manchmal auch, auch wenn die Studierten daran zweifeln.

Foto: Norbert Beck

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