Erfurt am Morgen – oder wenn man morgens um 7 Uhr beim Doc sein muss…

Eigentlich mag ich Erfurt. Eine schöne Altstadt, viele Läden, einen Laufladen… Dazu sitzt in Erfurt noch mein Lungenarzt.

„Rund 115 Kilometer für einen Lungenarzt?“ wird sich manch einer fragen… „bist Du bekloppt?“. Nein, nicht unbedingt.

Auch wenn Eschwege sich hochtrabend als ein Mittelzentrum mit den Funktionen eines Oberzentrums bezeichnet, sieht die Realität anders aus. Ärztemangel ist das Stichwort und in manchen Bereichen ist das was an Ärzten da ist, einfach nicht meine erste Wahl. Dazu kommt noch, das bei man bei dem ein oder anderen Arzt sein aufpassen muss, das die Krankengeschichte nicht im ganzen Ort verteilt wird. Denn bei dem ein oder anderen Facharzt hier, sind nicht nur die Wände hellhörig, sondern, da werden vertrauliche Informationen schon Mal auf dem Flur ausgetauscht.

Mein Termin heute war 7:30 Uhr in Erfurt. Wie schnell 30 Minuten Zeitpuffer futsch sein können lernte ich heute morgen. In Mühlhausen guckte mich ein Umleitungsschild an, was mich quer durch die Pampa und Orte führte, deren Namen ich nie gehört habe. Zeitweise fragte ich mich: Wo bin ich hier eigentlich? Oder ist das wirklich noch Richtung Erfurt?

Irgendwann schaltete ich die Naviapp beim Handy ein, gab SOS-mäßig „Erfurt Domplatz“ als Ziel ein und die App erzählte mir das ich gerade so pünktlich kommen würde. Glück gehabt.

Nein, nicht wirklich… die Schnellstraße wenn man über die Bundes- und Landstraße von Langensalza kommt ist Orts einwärts zweispurig und wir zur Zeit saniert. Das sagen zumindest die Schilder, auch wenn ich die dazugehörigen Baumaschinen irgendwie vermisste. Teilweise ging es nur in Schrittgeschwindigkeit vorwärts. Ich sah, auf der Uhr die 7:30 mir vorbeiziehen als ich auf Höhe des Einkaufszentrums am Ortsrand war. Auf dem Domplatz war man dabei irgend ein Fest abzubauen und der Fußweg – normal nur 5, 6 Minuten. – zog sich wie Gummi.

Leider war die Untersuchung ein Witz. Ich hatte wieder vermehrt mit Hustenanfällen zu kämpfen, der Lungentest sagte das da etwas weniger da war, aber der Arzt der heute Sprechstunde hielt war ein Vertretungsarzt, der weder mich kannte, noch meine gesundheitlichen Vorgeschichte, noch sonst irgendwas. Am Ende stand ein unbefriedigendes „Iss halt so“, bis zum nächsten Date mit meinem eigentlichen Arzt. Irgendwie nicht wirklich toll… das werde ich meinem eigentlichen Arzt auch sagen.

Der Tag in Erfurt war vom Winde und Regen verweht… also insgesamt ein Erlebnis, wo der Satzfetzen „für die Katz“ perfekt passt.

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